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Songlian.
 Mir ist ganz wirr im Kopf , murmelte Monika und löste sich ein wenig
widerstrebend von ihrem Platz an Fars Seite.
 Das Spiel ist für mich vorbei. Ich muss dringend ins Bett, ehe ich
umfalle. Seid nicht sauer, ja?
Evelyn mühte sich auf die Füße, um ihre Freundin zu begleiten und
Mike stand ebenfalls ein wenig zögerlich auf, da Songlian keine Anstalten
unternahm, um ihn zum Bleiben zu bewegen.
 Sehen wir uns beim Frühstück? , fragte Monika.
 Wenn ihr nicht verschlaft. Songlian nickte zustimmend.
 Dabei sind immer die Männer die Schlafmützen. Evelyn deutete
belustigt auf Far, der sich gemütlich der Länge nach im Heu ausgestreckt
hatte. Sie stützte sich auf Mikes Schulter, während sie in ihren Rock
schlüpfte, den sie bei einer verlorenen Runde ausgezogen hatte. So ganz
sicher wirkte sie nicht mehr auf den Beinen. Die Mädchen hakten Mike
links und rechts unter, winkten zum Abschied und dann torkelten sie zu
dritt kichernd zum Haupthaus hinüber. Endlich! Endlich war Songlian mit
Far allein. Er hatte geglaubt, dass dieser Zeitpunkt überhaupt nicht mehr
kommen würde. Songlian krabbelte durch das raschelnde Heu an Fars Seite
und warf sich bäuchlings auf seinen Freund.
 Du bist unmöglich , murmelte Far unversehens und blickte tadelnd in
sein Gesicht.
 Bin ich das? , fragte Songlian und neigte in der ihm typischen Weise
den Kopf.
 Kannst du mir erklären, warum du diesem Mike nicht klar gemacht
hast, dass er dich nicht interessiert?
Songlian grinste bloß.
 Lorcan hatte also recht. Du treibst tatsächlich ganz gerne deine
Spielchen. Was soll ich nur von dir denken? Far seufzte und schien in
Songlians Gesicht nach einer Antwort zu suchen.
 Lass dich nicht von Lorcans blödem Gequatsche beeinflussen. Ich
liebe dich, Baxter. Und du bist für mich keine Spielerei , erklärte Songlian
entschieden, verschränkte seine Arme auf Fars Brust und legte sein Kinn
darauf. Er konnte Fars Herz an seiner Haut schlagen fühlen und bekam den
Eindruck, dass sich sein Körper diesem Takt anpassen würde. Es war ein
schönes Gefühl.
 Du hast absichtlich verloren, nur um dich ausziehen zu können.
Diese Beschuldigung kam unerwartet. Okay, etwas vortäuschen konnte man
Far also nicht.
 Richtig. Ich wollte dich ein wenig aufgeilen , erklärte Songlian in aller
Gemütsruhe.  Aber bis auf die Tatsache, dass deine Blicke Mike beinahe
umgebracht hätten, bist du ziemlich ruhig geblieben.
 Da hast du dich getäuscht, Song. Als ob ich bei deinem Anblick ruhig
bleiben könnte. Du bist die reinste Sünde.
 Ich gefalle dir also?
 Du bist teuflisch schön, Song , seufzte Far und legte eine Hand auf
Songlians Wange. Der schmiegte sein Gesicht gegen die kräftigen Finger.
 Ich mag dich sehr, Song.
Nein, du liebst mich. Nur du traust dir ein Eingeständnis trotz allem immer noch
nicht zu, dachte Songlian ein kleines bisschen traurig. Wieso ist es für dich so
schwierig ,Ich liebe dich zu sagen?
 Du schaust schon wieder wie ein Plüschhase. Far lächelte und
zeichnete mit dem Finger Songlians Wangenknochen nach.
 Ich habe nicht so große Ohren , sagte der leise.  Und auch nicht so
große Füße. Hast du jemals bemerkt, wie groß die Füße eines Hasen sind?
 Song, lass uns nicht über Hasen reden , brummte Far.
 Du hast doch damit angefangen. Außerdem verfügen die über eine
ungeheure Potenz.
 Gerade eben hast du abgestritten, ein Hase zu sein , sagte Far im
neckenden Ton.
 Ich könnte jedenfalls rammeln wie einer. Er rutschte von Far
herunter und zog ihm die Jeans über die Hüften. Was ihm entgegen ragte,
bewies, dass Far das Pokern tatsächlich nicht kalt gelassen hatte. Songlians
Hand wanderte zwischen Fars Beine, berührte die samtene Haut seines
Geschlechts und begann es zu streicheln. Fest und heiß fühlte es sich an
und viel zu verlockend.
 Und ich kenne ebenfalls jemanden mit den Qualitäten eines Hasen ,
erklärte er und richtete sich auf. Ehe sich Far versah, hatte sich Songlian
kräftig in die Hand gespuckt und den Speichel in seinem Spalt verteilt. Im
nächsten Moment ließ er sich langsam auf Fars steifes Geschlecht nieder.
Genussvoll seufzend schloss Songlian die Augen und legte den Kopf in
den Nacken. Er hörte ein tiefes Aufstöhnen, spürte den festen Griff von
Fingern auf seinen Schenkeln und bekam den Eindruck, dass Far in ihm
weiter anschwoll. Träge begann sich Songlian zu bewegen. Bedächtig ritt er
Far und stützte sich rücklings mit den Händen im Heu ab, um seinen
Gefährten so tief wie möglich in sich aufnehmen zu können. Er öffnete
die Augen, um Far ansehen zu können. Dessen Gesicht hatte einen
entrückten Ausdruck angenommen, der Blick der grauen Augen war völlig
verschleiert. Songlian wünschte sich, diesen Moment bis in alle Ewigkeit
festhalten zu können. Nie war ihm Far schöner vorgekommen als in diesem
Moment, wo sich tiefe Gefühle in seinem Gesicht zeigten, Heuhalme in
seinem zerzausten hellbraunen Haar hingen und das trübe Licht der
Scheune Schatten auf seine ständig stoppeligen Wangen zauberte.
Fars Hände strichen nun an Songlians Flanken entlang, bis er seine
Hüften umfasste, um den Rhythmus mit bestimmen zu können. Songlians
Geschlecht ragte zwischen ihnen hoch empor, vereinzelte Tropfen rannen
aus ihm hervor und verleiteten Far endlich dazu, sie auf der erhitzten
Eichel zu verteilen. Songlians Stöhnen wurde tiefer, anhaltender, als sein
Glied im Takt seiner Bewegungen gerieben wurde. Er spürte, wie sich Far
unter ihm anspannte und gleich darauf einige Male heftig die Hüften
empor stieß. Das war der Auslöser für Songlians Höhepunkt. Sein Sperma
klatschte heiß und zähflüssig auf Fars Brust, lief ihm über die Finger und
die Hand, noch während Far in ihm kam. Keuchend sahen sie sich in die
Augen. Dann wurde Songlian beinahe grob an Far gezogen, der sich mit
ihm auf die Seite rollte. Songlian schlang seine Arme um den Geliebten,
kuschelte sich an die feuchte Haut und roch seinen eigenen Samen und
Fars vertrauten männlichen Geruch. Ein wohliger Schauer durchrieselte ihn
und er presste sich fester gegen Far. Der umfasste sein Gesicht, hielt es fest
und küsste ihn verzehrend, bis Songlian wie Wachs in seinem Griff
dahinschmolz. Konnte man vor Glück weinen? Er jedenfalls tat es.
 Wie konnte ich nur ohne dich sein , flüsterte Songlian. Die Tränen
hinter seinen Lidern brannten und er fühlte, wie Far sie sanft wegküsste.
Unwillkürlich musste er lächeln. So zärtlich, so aufbrausend, so tödlich. Far
war wie ein Wirbelsturm, der ihn an sich zog und mit sich mitriss. Und wie
willig überließ er sich diesem Sog. [ Pobierz caÅ‚ość w formacie PDF ]

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